Mit dem Regen am Samstag, den 25. Juni 2005, kamen auch die Frösche in die Ortschaft Kirchasch. Trotz Flurbereinigungsmaßnahmen und Tümpelbeseitigungen haben scheinbar immer noch einige Frösche überlebt und kommen nun sogar in die Dörfer der Menschen.
In anderen Ländern sind schon ähnliche Dinge beobachtet worden. Nur waren es dort Wölfe (Rumänien) oder Bären (Kanada), welche scheinbar ohne Scheu vor den Menschen, deren Behausungen aufsuchen.
Streng gläubige Christen sehen in den Fröschen sogar ein Zeichen. So berichtet die Bibel über die zehn Plagen im 2. Buch Mose, in welchen die Frösche eine tragende Rolle einnehmen.
Bibel-Zitat: "Da sprach der Herr zu Mose: Geh hin zum Pharao und sage ihm:
Lass mein Volk ziehen, daß es mir diene. Wenn du dich aber weigerst, siehe, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen plagen, ..."
Unabhängig vom Bibelzitat wird empfohlen, zumindest (gekippte) Kellerfenster während der Froschzeit zu schließen. Frösche haben nämlich die Angewohnheit, nicht nur zu hüpfen, sondern meist auch tiefer gelegene Behausungen aufzusuchen, weil sie hier mit Wasser rechnen.
Da aber in menschlichen Behausungen, inbesondere in Kellerräumen im Regelfall keine Tümpel vorhanden sind, verdürsten die Frösche dort. Einziger Ausweg ist, daß man seine Kellerräume regelmäßig nach Fröschen durchsucht und noch lebende Frösche vorsichtig wieder in die Freiheit entläßt.
Redaktion von kirchasch.de
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