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Allerheiligen 2007 auf dem Friedhof von Kirchasch

Viele Kirchascher nutzten den katholischen Feiertag am 1. November, um an der Heiligen Messe teilzunehmen. Die Messe, welche um 13.00 Uhr begann, wurde mit dem Gesang der Besucher tatkräftig unterstützt.

Anschließend machten sich die Gläubigen mit dem Pfarrer und den Ministranten auf, um zu den Gräbern zu gelangen. Dort angekommen, hielt der Pfarrer über eine Lautsprecheranlage die Gebete ab. Ebenso wurden die Gräber noch vom Pfarrer mit Weihrauch und Weihwasser gesegnet.

Mit Allerheiligen, einem der Hauptfeste der katholischen Kirche, wird allen Heiligen gedacht. Historisch gesehen hatte die Einführung dieses katholischen Feiertages seine Hintergründe, weil es nicht möglich war, jeden Heiligen an einen besonderen Tag zu feiern. Letztendlich folgt daraus also der Begriff Allerheiligen.

Weil dieser katholische Feiertag auch ein staatlicher Feiertag ist, insbesondere in den katholischstämmigen Bundesländern, hat sich dort der Brauch eingebürgert, diesen Allerheiligentag als Gedenk- und Gebettag für die Verstorbenen zu verwenden. Ursprünglich war dies nämlich der auf Allerheiligen folgende Tag, welcher als Allerseelentag bezeichnet wird.

Die Gläubigen drücken diesen besonderen Tag damit aus, indem die Gräber mit Grabschmuck besonders schön hergerichtet werden. Ebenso das rote Grablicht, welches stundenlang an fast jedem Grab flackert, ist ein Symbol für das Gedenken und Nichtvergessens der verstorbenen Mitbürger von Kirchasch, aber auch ein Zeichen der Auferstehung.

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Redaktion von kirchasch.de
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